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Läuse oder Schuppen?

So lassen sich die Parasiten von Hautschuppen unterscheiden

Entdeckt man bei sich selbst oder seinen Kindern kleine weiße Pünktchen am Kopf, dann stellt man sich unweigerlich die Frage: Sind das etwa Kopfläuse oder vielleicht doch Schuppen? Bei dem Gedanken an Läuse juckt es dann viele automatisch am Kopf. Regelmäßig geht in Schulen und Kitas nämlich der "Läusealarm" los, bei dem sich die kleinen Plagegeister schnell innerhalb der Gruppe verbreiten. Um die Ausbreitung so schnell wie möglich zu stoppen, sollten Eltern dann die Köpfe ihrer Kinder peinlich genau auf unerwünschte Bewohner untersuchen. Entdeckt man dabei kleine weiße Stippen, sind sich viele nicht sicher, ob es sich dabei um Schuppen oder doch um die Eier der Kopfläuse handelt. Manchmal sind sie nur schwer von abgestorbenen Hautschuppen zu unterscheiden. In diesem Text klären wir auf, wie man Läuse und Schuppen voneinander unterscheiden und sie beseitigen kann.

So erkennt man Kopfläuse

Auf den ersten Blick können die Eier (Nissen) aussehen wie Schuppen. Mithilfe von verschiedenen Untersuchungsmethoden kann man relativ gut herausfinden, ob es sich bei den hellen Punkten wirklich um abgestorbene Haut handelt oder doch um Läuseeier.

Klebeeigenschaften

Eine gute Methode, um Schuppen von Nissen zu unterscheiden, ist, sie aus dem Haar zu entfernen. Hier merkt man bereits den größten Unterschied: Während Schuppen leicht aus den Haaren zu entfernen sind, kleben Nissen am Haaransatz fest. Die Kopflaus verwendet bei der Eiablage nämlich gezielt klebrige Stoffe, die das Anhaften der Nissen am Haarschaft ermöglichen. Ist das Entfernen der vermeintlichen Hautschuppe schwierig, weil sie am Haar festklebt, handelt es sich wahrscheinlich um eine Nisse. Zur Entfernung von Nissen sind daher spezielle Kämme nötig; die sogenannten Nissenkämme. Schuppen wiederum lassen sich schnell und einfach mit einer normalen Haarbürste aus den Haaren entfernen.

Das Aussehen

Läuseeier sind nicht immer weiß, sondern können auch transparent oder bräunlich gefärbt sein. Sie passen sich dabei sogar etwas der Haarfarbe ihres Wirts an: Je heller die Haare, desto transparenter sind auch die Nissen. [BA1] In der Regel haben sie eine ovale Form. Schuppen sind in ihrer Größe hingegen unterschiedlich, haben oft zackige oder eckige Ränder und sind in der Regel weiß gefärbt. Außerdem sind sie flacher als Nissen. Ist der Unterschied mit den bloßen Augen nicht direkt erkennbar, hilft in den meisten Fällen eine Lupe.

Der Ort

Die Stelle, an der sich die weißen Stippen befinden, kann ebenfalls einen Hinweis darauf geben, ob es sich um Läuse oder um Schuppen handelt. Denn Kopfläuse legen ihre Eier am liebsten hinter den Ohren, im Nacken oder an den Schläfen ab. Zudem kleben Nissen immer an einem einzelnen Haar fest, während sich Schuppen auf der ganzen Kopfhaut oder zwischen den Haaren verteilen. Oftmals befinden sich Schuppen auch auf den Schultern, wenn sie aus den Haaren fallen.

Ursachen und Tipps zu Behandlung von Nissen und Schuppen

Hat man herausgefunden, worum es sich bei den unerwünschten weißen Pünktchen auf der Kopfhaut handelt, ist eine schnelle und gründliche Behandlung gefragt. Dafür ist es allerdings hilfreich, zu verstehen, was die Ursachen von Schuppen bzw. Kopfläusen sind:

 

So entstehen Schuppen

Jeden Tag verlieren Menschen Hautschuppen. Das liegt daran, dass sich die Haut etwa alle vier Wochen erneuert und dabei die alten, abgestorbenen Hautzellen abstößt. Die Schüppchen sind so klein, dass man davon in der Regel nichts mitbekommt. Wenn dieser Vorgang allerdings zu schnell abläuft, verklumpen die Hautzellen und werden in Form von Schuppen sichtbar. Ursächlich für eine vermehrte Schuppenbildung kann eine hormonelle Umstellung, Stress, aber auch Hauterkrankungen wie zum Beispiel Schuppenflechte sein. Auch eine falsche Haarpflege, die die Kopfhaut austrocknet oder reizt, kann zur Bildung von Schuppen führen.

 

Kopfhautschuppen bekämpfen

Wer unter Schuppen leidet, der sollte ein mildes Shampoo nutzen, das speziell für trockene und empfindliche Kopfhaut entwickelt ist. Denn normale Haarwaschmittel haben eine entfettende Wirkung und trocknen die Haut zusätzlich aus. Wenn die falsche Haarpflege, Stress und andere Umweltfaktoren als Ursache ausgeschlossen werden können, sollte man einen Hautarzt (Dermatologen) zu Rate ziehen. Die Behandlung wird dann ganz gezielt auf die betroffene Person abgestimmt, die unter den Schuppen leidet. Dabei werden auch mögliche Krankheiten berücksichtigt, zu denen Schuppen als mögliches Symptom passt.

 

Wie bekommt man Läuse?

Kopfläuse sind kleine unerwünschte Parasiten, die sich im Haar einnisten und sich von dem Blut der Kopfhaut ernähren. Gefährlich sind die kleinen Tierchen nicht, allerdings können ihre Bisse zu Juckreiz führen. Außerdem sind Kopfläuse ansteckend und sollten daher immer behandelt werden. Viele Menschen gehen davon aus, dass Kopfläuse eine Folge von schlechter Hygiene sind. Allerdings ist es den Parasiten egal, ob die Haare frisch gewaschen sind oder nicht. Jeder kann Kopfläuse bekommen und fast jedes Kind hatte sie schon einmal. Sie werden in der Regel bei engem Kontakt übertragen. Sie kommen besonders häufig in Kindergärten, Kitas und Grundschulen vor, wo Kinder eng miteinander spielen. Haben Sie sich einmal eingenistet, verschwinden sie nicht von selbst, sondern müssen mithilfe von bestimmten Mitteln entfernt werden.

 

Läuse entfernen

Hat es ein Kind erst einmal erwischt, gilt es, Ruhe zu bewahren und gleich die ganze Familie auf Kopfläuse zu untersuchen. Möglicherweise hat das betroffene Kind nämlich schon sämtliche Familienmitglieder angesteckt, bevor die Kopfläuse bemerkt wurden. Danach gilt es, alle betroffenen Familienmitglieder sorgfältig zu behandeln. Da im Alltag häufig die Zeit fehlt, sollte das Entfernen der Läuse so schnell und unkompliziert wie möglich gehen – wie zum Beispiel mit einem speziellen Shampoo gegen Kopfläuse.

Das Licener® Shampoo gegen Kopfläuse wirkt bereits nach der ersten Anwendung. Denn schon die 10-minütige Einwirkzeit reicht aus, um Läuse und Nissen in einem Schritt loszuwerden.