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Mit Läusen zum Friseur?

Besser nicht!

Endlich steht der langersehnte Friseurbesuch an: Wird auch Zeit, denn die Haare stören schon beim Spielen sowie Hausaufgaben machen – und richtig schön sieht es auch nicht mehr aus. Doch was juckt denn da seit gestern so auf dem Kopf? Oh je, Kopfläuse!

Läusealarm! Was wird jetzt aus dem Friseurbesuch?

Ist im Kindergarten oder in der Schule ein Lausbefall bekannt, sollte man in jedem Fall sein Kind auch noch einmal zusätzlich vor dem Friseurbesuch auf Läuse untersuchen. Entdeckt man sie tatsächlich, ist der Friseurbesuch erst einmal abgeblasen. Denn spätestens der Friseur würde die Läuse entdecken und die Haare nicht schneiden. Friseure sind angehalten ihre Kunden auf einen Lausbefall aufmerksam zu machen und werden mit großer Wahrscheinlichkeit die Behandlung direkt abbrechen.

Kann ich mir beim Friseur Läuse holen?

Läuse übertragen sich nahezu ausschließlich durch direkten Haarkontakt. In einer Studie1 wurden Mützen und Kopfkissen von lausbefallenen Kindern untersucht – und dabei keine Kopfläuse gefunden. Auch ist eine Ansteckung beim Friseur eher unwahrscheinlich bzw. nicht wahrscheinlicher als anderswo auch. Nichtsdestotrotz sollte man wissentlich keine Läuse haben, wenn man zum Friseur geht.

Wirksame Hilfe aus der Apotheke

Natürlich kann es auch vorkommen, dass man seinen Friseurbesuch wahrnimmt, ohne von seinen Kopfläusen zu wissen. Dann kann ein guter Friseur über die Problematik aufklären und Informationen zur Anti-Läuse-Behandlung geben. Diese sollte dann direkt begonnen werden, um die Plage schnell einzudämmen. Ein wirksames Shampoo, wie zum Beispiel das von Licener, was nur einmal angewendet werden muss, ist jetzt ideal. Die Inhaltsstoffe sind sanft zu Kopfhaut und Haaren, lassen aber die Läuse und Nissen schnell absterben.

Kopfläuse: Lästig aber harmlos

Es gibt insgesamt über 400 bekannte Lausarten in verschiedenen Lebensräumen. Davon leben drei auf dem menschlichen Körper und nur eine auf dem Kopf2. Zwar ernähren sich die letztgenannten ausschließlich vom Blut ihres Wirts, trotzdem sind Läuse in der Regel harmlose Zeitgenossen – mal abgesehen von dem unangenehmen Juckreiz, den sie verursachen können. Um ihre Nachkommen zu sichern, legen sie im Laufe ihres kurzen Lebens ca. 150 bis 300 Eier (Nissen). Diese befestigen sie mit einem wasserunlöslichen Sekret am Haaransatz, was das Entfernen der Nissen und damit auch der Kopfläuse im Allgemeinen etwas mühsam macht.

Von Läusen befallen zu sein, hat rein gar nichts mit mangelnder Hygiene zu tun - jeder kann sie bekommen, denn die kleinen Krabbeltiere sind sehr „ansteckend“. Sie klettern von Schopf zu Schopf, was besonders schnell bei Kindern passiert, da sie beim Lernen und Spielen oft die Köpfe zusammenstecken.